„Halbes Heimspiel“: Roman Schwedt freut sich auf Herausforderung in Sachsen

Am kommenden Wochenende heißt es wieder „Glück Auf“ in Zwickau. Die populäre AvD Sachsen Rallye ist die dritte Station der Deutschen Rallye Meisterschaft 2018 und für den Saarländer Roman Schwedt ein halbes Heimspiel: Sein sächsischer Co-Pilot Christoph Gerlich stammt aus der Gegend.

Eine stark besetzte Division 1 und ein Gaststarter aus der Rallye Weltmeisterschaft – was braucht es mehr, um die Vorfreude auf die AvD Sachsen Rallye zu steigern? Für Roman Schwedt nicht viel. „Ich freue mich sowieso immer, wenn ich hinter dem Lenkrad des Peugeot 207 S2000 sitzen kann. Und die Chance zu haben, gegen internationale Konkurrenz zu fahren, ist doch genial“, so der 18-Jährige, der allerdings in der Division 1 mit dem mit Abstand ältesten Fahrzeug-Modell antritt.

Im Gegenzug sorgen die Fans in Zwickau direkt an den Wertungsprüfungen für zusätzliche Unterstützung des Nachwuchsfahrers. „Für Christoph ist es seine Heimrallye und es haben sich viele Freunde und Bekannte angekündigt, um uns auf dem Zuschauerrundkurs rund um die „Glück Auf Brücke“ in der Zwickauer City und auch auf den anderen WPs anzufeuern“, erklärt der vom DSK unterstützte Schwedt. Auch die internationale Konkurrenz sorgt bei Schwedt für Motivation: „Als Gaststarter hat sich der Finne Kalle Rovenpära angekündigt, der seine rallyefreie Zeit in der WRC 2 nutzt, um zusätzliche WP-Kilometer in Sachsen zu sammeln. Auch er fährt mit dem neueren R5-Modell und somit sind unsere Zeiten nicht direkt vergleichbar, aber gespannt bin ich dennoch“, so Schwedt.

Als reine Asphaltrallye ist die Sachsen Rallye bekannt, viel mehr noch für ihre beliebten Wertungsprüfungen. Insgesamt 14 gilt es am Freitag und am Samstag zu absolvieren, sodass Schwedt/Gerlich über 166 WP-Kilometer mit dem vom Peugeot Team ROMO Motorsport eingesetzten Peugeot 207 S2000 zu bezwingen haben. Die erste WP startet am Freitag um 17.23 Uhr.

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